Die Friedrich-August-Grube
Direkt über dem idyllisch gelegenen Klosterweiher ist die Friedrich-August-Grube. Heute ist sie ein Besucherbergwerk. Sie beherbergt einen einmaligen Klangspielplatz mit den unterschiedlichsten Erlebnisgeräten, wie den Summstein, Klangstäbe, Wasser- und Geschicklichkeitsgeräte verteilt auf ihrem ehemalig bewirtschafteten Grubengelände.
![]() | ||
![]() |
![]() |
|
Die Grubegeschichte | ||
![]() |
![]() der alte Grubenplan |
|
| Sie wurde 1800 von den Brüdern Paul gegründet und von ihnen bis zirka 1810 bewirtschaftet. Ende des 18. Jahrhundert wurde sie eines der Spekulationsobjekte von Emil Notton. Unter den wohlklingenden Firmennamen "Schwarzwälder Nickelkompanie" und "Deutsche Nickelgesellschaft" verkaufte er überbewertete Anteilsscheine ("Kuxen"). Im ersten Wetkrieg stieg der Nickelbedarf für die Waffenherstellung. Ab 1915 arbeiteten 40 Kriegsgefangene in der Grube. 1918 stellte die "Kriegsmetall AG" ihre Tätigkeiten in der Grube ein. Unter Beteiligung des Ministeriums für Reichswirtschaft und Landes Baden wurde 1934 die "Deutsche Nickelbergwerk AG" gegründet und ihr die Eigentumsrechte an der Grube übertragen. 1936 wurde sie entgüldig stillgelegt. Heute ist sie ein Naturschutzgebiet und beherbergt einen Erlebnisspielplatz für Jung und Alt wo Sie zu Wasser-, Klang- und Geschicklichkeitsspielen eingeladen werden. | ![]() ![]() |
|
![]() |
![]() |
|
| Der alte Stollenabschnitt vermittelt einen kleinen Eindruck vom ehemaligen Arbeiten unter Tage. | ||
![]() |
![]() Die ehemalige Verladerampe |
|
![]() |
![]() Die Natur holt es sich zurück, Verladerampe von unten |
|
| Auf den ehemaligen Erz- bzw. Steinhalden wachsen seltene Flechten. Neben der Acarospora smaragdula, die auf den schwermetallreichen Steinen zu finden ist (linkes Bild), kann man die Bartflechte (Bryoria capillaris), die echte Rentierflechte (Cladonia rangiferina - Bild rechts unten), oder auf den Silikatfelsen die Chrysothrix chlorina bewundern. | ||
![]() |
![]() |
|















